10. Grabmal II. Weltkrieg
Im Jahre 1956 wurden die sterblichen Überreste der 45 Kämpfer des Bataillons von Slovenske Gorice, die von den Deutschen nach dem Kampf bei Moste am 8. August 1942 für einen Tag zum Spott vor dem Sitz der Gestapo in Ptuj vorgeführt wurden, überführt und anschließend hinter der Friedhofsmauer beigesetzt.
In der Nähe befindet sich die Stele/Säule, die den jugoslawischen Soldaten, die im April 1941 im Kampf gegen die Deutschen fielen, gewidmet ist.
Die Mahnmale des Nationalen Befreiungskampfes sind die zahlenmäßig größte Gruppe öffentlicher Denkmäler in der slowenischen Geschichte. Die meisten entstanden in den 50-er und 60-er Jahren des 20. Jh. und wurden überwiegend von Verband der Kämpfer und den Beteiligten des Nationalen Befreiungskampfes, von Gemeinden, dem Staat, von Arbeitsorganisationen und Verbänden aufgestellt; einige von ihnen sogar von den Angehörigen der Gefallenen.
Im Jahre 1950 beauftragte die Stadt Ptuj den Architekten Jože Plečnik mit der Planung eines Mausoleums, das sich aber als städtebaulich zu anspruchsvoll und kostenaufwendig erwies (14 m hoch, 12 m breit) und somit nur auf dem Papier bleib.


