14. Bestattungsinstitut
Mit dem Bau des Leichenschauhauses begann die Stadtgemeinde im Jahre 1881, bereits 1883 waren eine Renovierung und der Anbau sowie die Einrichtung der Wohnung des Totengräbers (Bestatters) erforderlich.
Bis 1895, als die Stadt endlich ihr eigenes Bestattungsinstitut gründete, wurden die Bestattungen von unterschiedlichen Leuten, denen die Stadt eine einstweilige Konzession erteilte, vorgenommen. Der Totengräber wurde relativ gut bezahlt und unter den Antragstellern finden wir sowohl Gärtner als auch Schornsteinfegermeister und Tischler.
Im Jahre 1894 begann die Stadtgemeinde mit der Vorbereitung eines eigenen Bestattungsinstituts. Zunächst wurden die erforderlichen Informationen über Ausstattung, Arbeit und Vorschriften gesammelt. Danach besorgte man den Leichenwagen und andere Requisiten. Bereits im darauffolgenden Jahr (1895) war das öffentliche städtische Bestattungsinstitut bereits gegründet. Man bestellte den Leichenwagen, verabschiedete die Vorschriften und registrierte das Unternehmen.
Im Jahre 1899 regelten die Stadtgemeinde Ptuj und die Stadtpfarre sv. Jurij die Eigentumsverhältnisse des Stadtfriedhofs und der Leichenhalle, die beide Eigentum der Stadtgemeinde Ptuj wurden.


